Am Dienstag, den 19.05.2020, gegen 16:48 Uhr wurde die Feuerwehr Mettmann mit dem Einsatzstichwort „Keller/Zimmer/Wohnung“ zur Herrenhauser Straße alarmiert. Dort hatte ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses beim Betreten des Kellers eine leichte Verrauchung und einen seltsamen, gummiartigen Geruch wahrgenommen.

Nach dem Eintreffen erster Feuerwehrkräfte wurde sofort ein Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr zur Erkundung und eventuellen Brandbekämpfung im Kellerbereich eingesetzt. Die geschilderten Eindrücke des Notrufenden wurden durch den vorgehenden Trupp bestätigt. Parallel zu den Erkundungsmaßnahmen bereiteten weitere Kräfte eine Überdruckbelüftung vor. Die Drehleiter wurde in Anleiterbereitschaft versetzt. Da sich die zu kontrollierende Fläche über viele einzelne Kellerverschläge erstreckte, es Verbindungstüren zu weiteren Kellerbereichen und einer Tiefgarage gab, unterstützte ein weiterer Trupp unter Atemschutz die Suche nach der Quelle des Geruchs und der Verrauchung.

Nachdem zunächst eine Störung in der Gas-Zentralheizung des Gebäudes als wahrscheinlichste Ursache angenommen wurde, gab es einen entscheidenden Hinweis: Ein Bewohner des Hauses hatte kurz zuvor mit einem Trennschleifer an einem Kunststoffrohr im Keller gearbeitet. Der Befehl „Wasser marsch“ konnte so glücklicherweise ausbleiben. Nach dem umfangreichen Belüften und Freimessen der Kellerräume waren die Maßnahmen der Feuerwehr beendet. Personen kamen nicht zu Schaden. Während des laufenden Einsatzes kam es zu Behinderungen des Verkehrs im Bereich Herrenhauser Straße / Neanderstraße.

An diesem Einsatz waren 37 Kräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes Mettmann mit insgesamt 11 Fahrzeugen beteiligt. Unterstützt wurden sie bei verkehrsregelnden Maßnahmen durch die Polizei NRW Mettmann.