Am 7. März 2026 blickte die Feuerwehr Mettmann im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung auf ein ereignisreiches und arbeitsintensives Jahr zurück. David Herresbach, stv. Leiter der Feuerwehr Mettmann, eröffnete die Versammlung mit persönlichen Worten zur Kameradschaft und zum starken Zusammenhalt innerhalb der Wehr. Gerade dieses Miteinander innerhalb der Feuerwehr, aber auch die Zusammenarbeit mit Rat und Verwaltung bildet die essenzielle Grundlage für die tägliche Arbeit – im Einsatzfall ebenso wie im Ausbildungs- und Übungsdienst.
Im Anschluss wurde in einer stillen Gedenkminute der verstorbenen Kameradinnen und Kameraden sowie den Angehörigen gedacht. Dieser Moment der Ruhe unterstrich die Bedeutung von Gemeinschaft und Tradition innerhalb der Feuerwehrfamilie.
Bürgermeister André Bär hob in seinem Grußwort die große Bedeutung der Einsatzkräfte für die Sicherheit der Stadt hervor. Er bedankte sich ausdrücklich für die stetige Bereitschaft der haupt- und ehrenamtlichen Kräfte. Auch Dezernatsleiterin Veronika Traumann würdigte die verlässliche und professionelle Arbeit der Feuerwehrangehörigen, die tagtäglich einen unverzichtbaren Beitrag zum Bevölkerungsschutz leisten.
Eine besondere Zäsur gab es auf Kreisebene: Da Kreisbrandmeister Torsten Schams im Laufe des Jahres in den wohlverdienten Ruhestand geht, hielt er selbst keine Rede. Stattdessen galt ihm der herzliche Dank der Versammlung für sein langjähriges Wirken und seinen Einsatz bei der Weiterentwicklung der Feuerwehren im gesamten Kreisgebiet, das Gefahrenabwehrzentrum des Kreises Mettmann trägt seine Handschrift. Mit den Worten „Wir verlieren einen wirklich feinen Kerl“ beendete Herresbach seine Laudatio.
Der anschließende Jahresbericht verdeutlichte das Pensum des vergangenen Jahres: Insgesamt rückte die Feuerwehr Mettmann mit seinen 287 Einsatzkräften im Jahr 2025 zu 1.035 Einsätzen aus. Zusätzlich bewältigte der Rettungsdienst 4.517 Einsätze. Diese Zahlen unterstreichen eindrucksvoll, dass die Kräfte rund um die Uhr für die Menschen in Mettmann bereitstehen.
Christian Tetard, ebenfalls stv. Leiter der Wehr und für die Aus- und Fortbildung verantwortlich, vermittelte in seinem Vortrag unzählige Vorbereitungsstunden, präsentierte aufgelistete Ausbildungsstunden und beeindruckende Teilnehmerzahlen sowie Sonderausbildungsdienste.
Ein Highlight der Versammlung war die Vorstellung der neuen Homepage. Diese bietet künftig einen modernen Einblick in die Arbeit der Feuerwehr sowie Informationen zu Einsätzen, Ausbildung und Veranstaltungen. Ein Besuch unter www.feuerwehr-mettmann.de lohnt sich in jedem Fall.
Zum Abschluss des Jahresberichtes der Einsatzabteilung stellte Sebastian Thews, komm. Amtsleiter des Amtes für Brandschutz und Rettungswesen, die Tätigkeiten der Abteilungen Personal/Ausbildung, Technik, Vorbeugender Brandschutz sowie Einsatzplanung/IuK vor. Besonders betonte er die technischen Neuerungen der letzten Wochen in der Abschlussphase zur Ertüchtigung des Gebäudes an der Willettstraße, welches im Dezember 2025 in Betrieb ging. Nur wenige Wochen vorher konnten auch die ehrenamtlichen Kräfte der Löschgruppe Obschwarzbach das renovierte und erweiterte Gebäude an der Sudetenstraße beziehen.
Auch die Jugendfeuerwehr fand gebührende Erwähnung und wurde durch Stadtjugendfeuerwehrwart Michael Stauff präsentiert. Mit viel Herzblut werden hier junge Menschen an die Aufgaben der Feuerwehr herangeführt, wobei Teamgeist und Verantwortung an erster Stelle stehen. Vor wenigen Tagen zog die Jugendfeuerwehr in ihre neue Heimat, die Feuer- und Rettungswache an der Willettstraße um.
Den feierlichen Abschluss bildeten zahlreiche Beförderungen und Ehrungen. Kameradinnen und Kameraden wurden für ihre Leistungen und ihre langjährige Treue ausgezeichnet – Momente, die zeigen, wie viel Herzblut in der ehrenamtlichen und hauptamtlichen Arbeit steckt. Herausstechend hierbei war die Ehrung für 50-jährige Pflichterfüllung in der Feuerwehr für Gustav Voß.
Die Feuerwehr Mettmann bedankt sich bei allen Kräften – in der Einsatzabteilung, im Rettungsdienst, in der Jugendfeuerwehr oder im Hintergrund – für ihren unermüdlichen Dienst und die gelebte Kameradschaft.


